Direkt an der Breiten Straße, der Hauptverkehrsader von Gonsenheim, liegt diese ganz spezielle Buchhandlung. Hier im Nimmerland dreht sich alles ums Kind und ums Buch und darum, wie man die beiden zusammenbringen kann.

Die Gonsenheimer Leseinsel

Dafür schlägt die Buchhändlerin Susanne Lux einen guten Teil ihrer 80 qm Verkaufsfläche einer Spielecke zu, die keine Wünsche offen lässt: Puppenherd mit Kochutensilien, Schaukelpferd, Holzeisenbahn, Spielzeugautos und andere Klassiker halten shoppingüberdrussige Kinder bei Laune. Erschöpfte Eltern können sich derweil an der Kaffeemaschine gütlich tun. So aufgeputscht lässt es sich gemütlich durch den gut sortierten Laden schlendern und in der Kinder- bis Jugendliteratur stöbern. Nur die vielen Geschenkeartikel, an denen man inzwischen in kaum einer Buchhandlung mehr vorbeikommt, stören etwas das Bild und sind für die Kinder leider schnell anziehender als das Spielzeug.

Nimmerland-Mainz-Kind

Nimmerland-Mainz-Kind

Die Verkäuferinnen beraten sehr kompetent. Man merkt schnell, hier kennt man sich mit Kinderliteratur aus. Das Sortiment wird immer aktuell gehalten und grundsätzlich kann man im Nimmerland jedes Buch bestellen. Eine tolle Geschenkidee ist das Bücherabo, das sich nach Wunsch und ganz individuell für jedes Kind zusammenstellen lässt.

Auch das rege Veranstaltungsangebot kann sowohl lesebegeisterte wie auch lesefaule Kinder bei der Stange halten. Im Nimmerland können Kinder aller Altersstufen basteln, lesen, entdecken, zuhören und forschen. Bei lokarlchens Veranstaltungstipps findet ihr wie immer die besten Programmhinweise für Kleinkinder.

Das Gonsenheimer Nimmerland ist ganz wie seine märchenhafte Namensgeberin der perfekte Rückzugsort, wo Eltern und Kinder auch an Schlechtwettertagen dem Eskapismus frönen und der kindlichen Fantasie freien Lauf lassen können.

über die Autorin

Charlotte

Charlotte

Zugezogene Mainzerin, aus Liebesgründen hier hängen geblieben, Mutter von einem Wiesbadener (*2013), einem Meenzer Bub (*2015) und einem Meedsche (*2017), ehemals Klein-Gastronomin, immer noch Kaffeeliebhaberin, Stadtbummlerin und eigentlich, tief im Herzen, ein Dorfkind.

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