Unsere Kinder wachsen schneller raus als man hinschauen kann und die starke Strapazierung durchs Krabbeln, Toben und häufige Waschen verkürzt ihre Lebensdauer um einiges: Kinderkleider sind keine guten Anlageobjekte! So werden sich alle Eltern früher oder später nach günstiger Ware umschauen, in der ihr süßes Kind trotzdem gut zur Geltung kommt. Ob Ladengeschäft, Kleiderbasar oder Flohmarkt als Bezugsquelle eurer Wahl, hier kommen meine Tipps.

Ladengeschäfte

Im Mainzer Zentrum findet man leider außer Einzelstücke bei den Secondhandshops Oxfam und im Shop in der Neutorstraße nur bei den Kleidergiganten C&A und H&M günstige Kinderkleidung. Inzwischen bekommt man dort immerhin Kleidungsstücke die vorgeben „conscious“ und „bio“ zu sein. Dasselbe gilt für das Schuhgeschäft Deichmann. Beim hochpreisigen Einzelhandel wie Strampelwicht & kleinschuhwerk (siehe unser Gutscheinbuch), aber auch bei Wirth kann man zu Sale-Zeiten natürlich auch das ein oder andere Schnäppchen machen und ist dann immerhin qualitätsmäßig auf der sicheren Seite. Auch bei Öko-Märkten wie Alnatura, denns und dm kann man immer mal wieder Glück haben und beispielsweise Wollsachen für die Hälfte des Preises ergattern.

Kleiderbasare

Von Kindergärten und Gemeinden organisierte Kleiderbasare gibt es in Mainz und Umgebung wie Sand am Meer. Zur Orientierung reicht ein Klick in der virtuellen Suchmaschine. Die Basare laufen alle ähnlich ab: große Halle, Wühltische ohne Ende, von Standbetreibern gestiftete Marmorkuchen, völlig abgedrehte Kinder mit ihren überforderten Eltern, die sich durch die Gänge drücken. Jedoch kann der Besuch eines solchen Basars durchaus Sinn machen. Ich empfehle euch, gut vorbereitet, d.h. mit einem Plan, was ihr genau braucht (z.B. Langarmbodys in Größe 68) und möglichst früh auf dem Basar eurer Wahl aufzutauchen (für Schwangere ist der Einlass oft eine halbe Stunde früher). Wenn es irgend geht, lasst eure Kinder zu Hause oder nehmt einen Babysitter mit. Das entspannt die Shoppingtour erheblich. Gebt für Standardprodukte nicht mehr als einen Bruchteil dessen aus, was ihr im Kaufhaus zahlen würdet. Dann hat es eine Chance, dass ihr mit einem guten Gefühl und einem relativ vollen Geldbeutel aus der Aktion herausgeht.

Flohmärkte

Auch bei Flohmarktbesuchen sollte man im Vorhinein einen guten Überblick darüber haben, was man für die Kindergarderobe konkret braucht. Oder man sieht es als Ausflugsziel, schlendert gemütlich mit der Familie über das Gelände, genießt es, an der frischen Luft unter Leuten zu sein, bestaunt all die angebotenen Kuriositäten und vielleicht hat man ja Glück und der ein oder andere gute Stand mit Kinderkleidung ist auch dazwischen. In der Mainzer Innenstadt kann man dafür den Krempelmarkt empfehlen, der sich nahtlos an den Rheinspaziergang anschließt. Auch der Wanzenmarkt an der grünen Brücke, stellt dank Kinderbespaßung ein schönes Familienausflugsziel dar.

 

über die Autorin

Charlotte

Charlotte

Zugezogene Mainzerin, aus Liebesgründen hier hängen geblieben, Mutter von einem Wiesbadener (*2013), einem Meenzer Bub (*2015) und einem Meedsche (*2017), ehemals Klein-Gastronomin, immer noch Kaffeeliebhaberin, Stadtbummlerin und eigentlich, tief im Herzen, ein Dorfkind.

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