Baden und Herumtoben auf dem höchsten Mainzer Berg

Der Hartenbergpark heißt nicht ohne Grund HartenBERGpark: Der Weg dorthin kann ganz schön steil sein! Doch ist man einmal oben angekommen (von der Wallstraße/ Ecke Mombacher Straße aus den Berg hoch oder gemütlicher mit dem Bus Linie 64/65 bis zur Haltestelle „Hartenbergpark“), erwarten einen weite Wiesen und verschlungene Wege mit vielen schattigen Plätzchen zum Verschnaufen und Herumlaufen.

Ist der Park vormittags und vor allem im Winter eher ausgestorben, so erwacht er meist beim zweiten Sonnenstrahl zum Leben und man ist schnell umringt von Scharen an  Leuten, die grillen und picknicken, Sportlern und Kindern, die durch den Park tollen. Absolutes Highlight in den warmen Sommermonaten: Ein Wasserspielplatz mit Brunnen und Fontäne, der oft besser besucht scheint, als manches Freibad. Das Wasserbecken ist sehr flach, sodass auch schon kleine Kinder dort baden und im Wasser sitzen können, ohne unterzugehen (allerdings toben auch größere Kinder ohne Rücksicht auf Verluste durchs Wasser). Das Becken selbst liegt zwar in der Sonne, rund herum gibt es jedoch auch einige Bäume unter denen man sich im Schatten vom Badespaß erholen kann.

Was es sonst noch gibt? Zwei Spielplätze mit großen Sandkästen und Kletterhäusern (jedoch eher für größere Kinder, zumindest eine kleine Rutsche und Babyschaukeln gibt es nicht), einen Barfußpfad (der allerdings etwas besser gepflegt sein könnte), ein Dino zum drauf herum und hereinklettern, eine Seilbahn, Halfpipe, Basketball- und Fußballplatz und im hinteren Teil eine Grillhütte (die man auch mieten kann), eine lange Rutsche, Tischtennisplatten und ein Amphitheater, dass jedoch auch eher als Grillstelle genutzt wird. Ebenfalls befindet sich im Park eine Minigolfanlage, bei der man, auch wenn man gerade keine Lust auf Minigolf hat, zumindest ein kühles Getränk oder Eis erstehen kann.

Die Umgebung des Parks hat auch einiges zu bieten: Am oberen Eingang des Parks befindet sich in einer alten Schule das PENG, eine hippe kulturelle Einrichtung, die regelmäßig Veranstaltungen ausrichtet (Partys, Ausstellungen, Designachtsmarkt) und das Bike Kitchen beherbergt, in dem man sein Fahrrad unter Anleitung selbst reparieren kann hier wurde inzwischen ein Flüchtlingsheim eingerichtet. Verlässt man den Park Richtung Westen, gelangt man herunter ins Gonsbachtal, ein schönes Naturschutzgebiet, das gerade teilweise renaturiert wurde und einen schnell vergessen lässt, dass man sich noch mitten in der Stadt befindet.

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