Als spannende Vormittagsaktion schlage ich euch vor, doch mal ins Museum zu gehen. Gut, das hört sich erst einmal maximal unspannend an. Aber ich verspreche euch, eure Kinder haben einen ganz anderen, erfrischenden Blick darauf.

Bär und Wolf ganz nah

Das naturhistorische Museum in Mainz ist dafür eine gute erste Anlaufstelle. Hier wird auf Kinderpädagogik großen Wert gelegt. So werden hier Vorlesestunden und Aktionstage angeboten und die Ausstellungen sind zum größten Teil kindgerecht aufgemacht. Zurzeit werden Küken ausgebrütet, was auch schon für meinen Anderthalbjährigen ein Spektakel ist. Ansonsten reicht es den Kleinsten sicherlich, all die ausgestopften Tiere zu bestaunen und durch die Gänge zu streunern. Für die Größeren gibt es Tastspiele, Hörapparate, Videos und einen Ausgrabungssandkasten. Vormittags läuft eine Schulklasse nach der anderen durch das Museum, so dass immer etwas los ist. Alle Sammlungsgegenstände sind gut geschützt, bis auf den Dino-Raum leider, was einen das ständige Wegzerren und Nicht-anfassen-Ermahnen erspart.

Museum-Mainz-Kind

Museum-Mainz-Kind

An das Museum angegliedert ist das Café Forster, welches nicht durch besondere Kinderfreundlichkeit besticht, jedoch eine gastronomische Erweiterung des kulturellen Programms ermöglicht. Aufgrund großflächiger Renovierungsarbeiten sind zurzeit nur ca. 1/3 der Ausstellungsräume zugänglich. Das Café musste dem vorläufig neuen Empfangsbereich Platz machen.

Also, gebt dem Museumsgang doch noch eine Chance, etwa beim nächsten Schlechtwetter-gelangweiltes-Kind-Tag oder auch wenn ihr selbst mal Lust habt, euch in andere Welten zu flüchten. Ich bin gespannt auf eure Meinung.

über die Autorin

Charlotte

Charlotte

Zugezogene Mainzerin, aus Liebesgründen hier hängen geblieben, Mutter von einem Wiesbadener (*2013), einem Meenzer Bub (*2015) und einem Meedsche (*2017), ehemals Klein-Gastronomin, immer noch Kaffeeliebhaberin, Stadtbummlerin und eigentlich, tief im Herzen, ein Dorfkind.

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