Eine Freundin von mir war letztens mit ihrer Familie im rambazamba Kinderspieleparadies. Was sie Positives und Negatives zu berichten hat, erfahrt ihr hier.

Bei Sonnenschein und gutem Wetter gibt es sicherlich bessere Alternativen. Falls der Sommer aber mal wieder Pause macht und man nicht an der frischen Luft herumflitzen kann, lässt es sich auch im rambazamba Kinderspieleparadies in der Mombacher Straße austoben. Dabei erfreuen sich längst nicht nur die Kinder daran, auf den drei Etagen des Riesenklettergerüsts herumzuklettern und eine der vier Rutschen zu nehmen, um wieder herunterzukommen (Vorsicht: die sind zum Teil ganz schön schnell! Im Gegensatz zu meiner Tochter habe ich mich die „Speedrutsche“ kein zweites Mal herunter getraut!). Viel Spaß haben alle auch auf den Riesentrampolinen oder dem aufgeblasbaren Riesenkrokodil, in das man hereinkrabbelt, um dann vorne wieder ausgespuckt zu werden.

Ihr merkt schon, im rambazamba ist alles riesengroß – so auch die Halle, in der all die Atrraktionen stehen und in der die Luft trotzdem bedeutend frischer sein könnte. Ein weiterer Minuspunkt: Das Essen. Zwar gibt es einen schönen großen Verzehrbereich,  angeboten werden neben Pizza und Pommes jedoch nur Eis, Popcorn und quitschbuntes Zuckerwasser. Und auch der Kaffee schmeckt sehr mäßig. Dafür ist alles sehr günstig und das Mitbringen von eigener Verpflegung ist zwar verboten, bei kleinen Kindern macht das Personal jedoch bereitwillig eine Ausnahme. Falls die Eltern dann doch keine Lust mehr haben, das Riesenklettergerüst zum zehnten Mal zu erklimmen, lassen sich im Pausenbereich Zeitschriften ausleihen und es gibt kostenloses W-LAN.

Ihr fragt euch, ob bei all den Riesenhüpf- und Klettergeräten auch kleine Kinder Spaß haben? Ja, z.B. im eigenen Bereich mit kleinem Klettergerüst, kleiner Rutsche und Bällebad oder auf den vielen verschiedenen Gefährten, mit denen man durch die Halle düsen kann. Da der Eintritt für Kinder unter zwei Jahren umsonst ist, lohnt sich der Besuch mit diesen vielleicht sogar besonders, danach wird es nämlich ganz schön teuer.

Unser Fazit eines Nachmittags im rambazamba: Ein geschwollenes Auge, allgemeine Erschöpfung und das Bedürfnis nach frischer Luft. Dafür habe ich selten so oft das Wort „nochmal“ gehört.

Nutzt ihr das überdachte Spielparadies auch gerne als Schlechtwetteralternative? Oder was unternehmt ihr mit rastlosen Kindern im Winter? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Kommentare.

über die Autorin

Charlotte

Charlotte

Zugezogene Mainzerin, aus Liebesgründen hier hängen geblieben, Mutter von einem Wiesbadener (*2013), einem Meenzer Bub (*2015) und einem Meedsche (*2017), ehemals Klein-Gastronomin, immer noch Kaffeeliebhaberin, Stadtbummlerin und eigentlich, tief im Herzen, ein Dorfkind.

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