Wer sich und seinem Kind mal was gönnen möchte, der ist in der Mainzer Gaustraße gut aufgehoben. Hier reiht sich ein nettes Geschäft ans andere – und zwar sprechen wir vom guten alten Einzelhandel. Die Straße verbindet den Schillerplatz mit der Oberstadt und weist eine dementsprechende Steigung auf. Doch der Aufstieg lohnt sich und ist dank vieler Einkehrmöglichkeiten auch verschnaufbar.

Shoppinghügel für’s hippe Kind

Am Fuße der Gaustraße geht es los mit dem Strampelwicht (lokarlchen berichtete), einem Kinderkleidungs- und Ausstattungsgeschäft, bis oben voll mit hochwertigen Ökoprodukten. Ein paar Häuser weiter befindet sich der Buchladen Shakespeare und so mit guter Kinderbuchauswahl und noch besserer Beratung. Im Hof direkt daneben ist der Eingang zum Lönneberga, dem ersten und einzigen Mainzer Familiencafé. Leider musste das Lönneberga, das einzige ausdrückliche Familiencafé von Mainz, schließen.

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Nach Kaffee, Kuchen und Spieleinheit kann man die Gaustraße weitererklimmen und noch kurz im Fenns hängen bleiben: der Laden, in dem die dawanda-Filzerin Fenn Müller ihre handgemachten Kreationen für hippe Kinder und Mütter feilbietet. Ein paar Nummern weiter trifft man auf ein Schuhgeschäft speziell für Kinder, das kleinschuhwerk, wo Füße von Größe 18 bis 40 ihren passenden Schuh finden können.

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Noch weiter oben befindet sich das Ensemble Dicke Lilli gutes Kind – Kaffeekommune – Fuchs & Bente. Café, Barista und Einrichtungsladen; Geschäfte, in denen man definitiv hübsch sitzen, Kaffee trinken und Klimbim kaufen kann, bloß eben nicht speziell aufs Kind gemünzt.

Wenn ihr jetzt noch Puste habt, dann lauft doch noch weiter, bewundert die Chagall-Fenster der Stephanskirche und kühlt euch dann auf dem Wasserspielplatz am Gautor ab. Herzlichen Glückwunsch, ihr seid garantiert um ein paar Kilos und Euros leichter und um einige schönen Dinge für das Kind schwerer!

Spielplatz-Mainz-Drususwall-Gaustraße

über die Autorin

Charlotte

Charlotte

Zugezogene Mainzerin, aus Liebesgründen hier hängen geblieben, Mutter von einem Wiesbadener (*2013), einem Meenzer Bub (*2015) und einem Meedsche (*2017), ehemals Klein-Gastronomin, immer noch Kaffeeliebhaberin, Stadtbummlerin und eigentlich, tief im Herzen, ein Dorfkind.

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